Radieschen-Blätter nicht wegschmeißen!

Was für eine super Idee! Anstatt Radieschenblätter wegzuschmeißen, verwenden die Autorinnen von Superfoods aus der Heimat diese für ein wunderbares Pesto. Das ist nicht nur für das eigene Gewissen gut, sondern auch für die Geschmacksnerven und Verdauung! Ich musste es natürlich direkt ausprobieren und darf hier das Rezept vorstellen:

„Warum Oma auf Kräuterschnaps nach dem Essen schwört…

Beim Radieschenblatt-Pesto geht es um Bitterstoffe. Diese helfen die Verdauung anzukurbeln. Das wusste natürlich schon die Oma, weshalb es nach dem Essen immer einen Kräuterbitter gab. 

Mit unserem Pesto ist das nicht nötig. Die natürlichen Bitterstoffe regen die Verdauungsdrüsen zur Bildung der notwendigen Verdauungsenzyme an. Es beginnt eine positive Kettenreaktion. Der bittere Reiz wirkt bereits im Mund auf die Rezeptoren der Geschmacksknospen am Zungengrund. Es gibt mehr Speicher, mehr Flüssigkeit…

 

Also ran an die Blätter!

Radieschenblatt-Pesto

  • Zubereitungszeit: 10 Min.
  • 1 Glas Pesto: 1 Bund Radieschenblätter, 1/2 Bund Petersilie, 1/2 Biozitrone, 20 ml mildes Olivenöl, 4 TL Sonnenblumenkerne, Parmesan optional, Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Haltbarkeit: Mindestens 3 Tage im Kühlschrank

Für die längere Haltbarkeit das Pesto in ein Glas füllen, in das zum Schluss eine dünne Schicht Olivenöl gegeben wird, so ist das Pesto mindestens drei Tage im Kühlschrank haltbar.

Zum Pesto werden Hanfbrötchen gereicht (so steht es im Rezept von Superfoods aus der Heimat). Auch ganz lecker sind die pikanten Brokkoli-Pralinés oder als Nachtisch Walnuss-Aprikosen-Torte.

Pesto Radieschen

Pesto Radieschen

Zubereitung des Pestos: Einfach alles in den Mixer!

Von dem Bund Radieschenblätter habe ich die ganz harten Teile der Stiele entfernt. Die weicheren Teile und Blätter gründlich waschen und zusammen mit Olivenöl, Salz, Zitronensaft sowie -schale in den Mixer geben. Die Schale der Zitrone steckt ebenfalls voller guter Nährstoffe, daher wäre es schade diese wegzuschmeißen. Allerdings empfehle ich, diese nur zu verwenden, wenn es sich um eine Biozitrone handelt!

Die Sonnenblumenkerne können ebenfalls direkt in den Mixer dazugegeben oder vorher für ein feineres Ergebnis gemahlen werden. Ich habe auch noch Parmesan verwendet (da ich diesen Käse liebe!). Diesen einfach klein reiben und ebenfalls in den Mixer geben. Nach Belieben das Pesto mit Pfeffer abschmecken.

Frisch genießen mit dem Besten aus der Natur!

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